Empathisch und Kompetent
Viele Ärzt:innen stellen sich nach der Elternzeit die Frage: Kann ich das noch? Wie schaffe ich das mit Kind, das noch von der Kita abgeholt werden muss?
Ich kenne diese Gedanken selbst. Ist meine Kompetenz weniger geworden? Gerade nach einer Zeit, die von Schlafmangel und wenig Selbstbestimmung geprägt war. Komme ich pünktlich aus der Klinik, um es zur Kita zu schaffen?
Und irgendwie hat sich auch vieles Unsichtbare verändert: meine Werte, Prioritäten und Grenzen. Dafür gibt es einen Begriff: Matreszenz. Das Gehirn baut sich tatsächlich um, das ist keine Einbildung, sondern ein realer Prozess. Und einer, der sich für viele Mütter erst einmal schwer anfühlt, weil wir uns buchstäblich neu (er)finden.
Die gute Nachricht: Du darfst deine Werte und Prioritäten neu definieren. Gleichzeitig ist die Realität, dass Frauen noch immer nicht gleichberechtigt sind. Sie erleben Diskriminierung, leisten statistisch mehr Care-Arbeit und kehren parallel in einen Hochleistungsberuf zurück, wo die unsichtbaren Kompetenzen zwar gerne angenommen, gleichzeitig aber abgewertet werden.
Zweifel an der eigenen Kompetenz sind auch häufig Teil dieser Umstrukturierung. Genau hier setzt dieser Kurs an: Er begleitet dich Schritt für Schritt zurück, fachlich, mental und mit dir selbst im Reinen.
… du in den nächsten Monaten zurück in die Klinik gehst und der Gedanke dich mehr beschäftigt, als du nach außen zugibst.
… du das Gefühl hast, seit der Elternzeit hat sich etwas in dir verschoben, und du nicht recht weißt, wie du das einordnen sollst.
… du zurückwillst, ohne dich zu verlieren oder so zu tun, als wäre nichts gewesen.
… du Zweifel an deiner Kompetenz kennst und ahnst, dass sie mehr mit dem Kopf und dem Umfeld zu tun haben als mit deinem Können.
Die Lücke zwischen tatsächlichem Können und gefühlter Unsicherheit erkennen und schließen. Kompetenzlücke, Gender Confidence Gap, Selbstvertrauen.
Name it to tame it: verstehen und einordnen, was sich verändert hat. Matreszenz und Neurobiologie.
Praktische Tools gegen Mental Load und kognitives Offloading im Klinikalltag.
Machtmissbrauch und die Abwertung von Müttern in der Klinik erkennen und benennen. Und das innere Patriarchat abbauen.
Anerkennen, was du alles leistest. Setze Prioritäten ohne schlechtes Gewissen.
Akku laden: Selbstfürsorge und Mindful Self-Compassion.
mit Klarheit über deine Kompetenz und dem Wissen, warum sich die Lücke größer anfühlt, als sie ist
mit einem Verständnis für das, was in dir passiert ist: neurobiologisch und wertebezogen.
mit Werkzeugen gegen Mental Load und die stille Abwertung, die Mütter im Klinikalltag treffen.
mit einem Maßstab, der zu dir passt: „gut genug“ statt perfekt und ohne dauerhaft schlechtes Gewissen.
In jedem Modul dieselbe Bewegung: verstehen, was ist, und ein konkretes Werkzeug mitnehmen. Erkennen, benennen, neu bewerten, handeln. Kein Impuls-Sammelsurium, sondern ein durchdachter Weg zurück.
Erkenne deine Stärken und lerne sicher zurück in die Klinik zu gehen
Start am 12.11.2026 10:00 live per Zoom
Newsletter